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International politisch und sozial engagierte Fotografie- das ist das Markenzeichen des Freundeskreises Willy-Brandt-Haus.

Der Freundeskreis wurde 1996 gegründet, im gleichen Jahr, in dem auch das Willy-Brandt-Haus eingeweiht wurde.

Von Anfang an prägten internationale Künstler den neuen Ausstellungsort:
Jewgeni Chaldej der sich in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingeschrieben hat mit jenem berühmten Foto von 1945, Ein Rotarmist hisst die sowjetische Fahne auf dem Reichstag, Robert Lebeck mit seiner Reportage "Afrika im Jahre Null": Das Foto eines jungen Afrikaners, der bei den Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit des Kongo, König Baudouins Degen entwendete (Symbol der Macht), wurde zur Ikone der afrikanischen Freiheitsbewegungen.

Fotografinnen wie Silvia Plachy, die für Magazine wie Newsweek, Vogue und Time Magazin arbeitete, oder die berühmte Gisèle Freund, die u.a. James Joyce, Marcel Duchamp, Virginia Woolf und Sartre porträtierte.

2012 erregte die Ausstellung "Breaking the Silence“ großes Aufsehen: Israelische Soldaten berichteten, wie die lang anhaltende Besatzung sich im Alltag in den palästinensischen Gebieten bemerkbar macht und wie sich militärische Angriffe und Straßensperren auf die Zivilbevölkerung auswirken.

Seit 2002 präsentiert der Freundeskreis den jährlich vergebenen World Press Photo Award, den weltweit größten und renommiertesten Wettbewerb für Pressefotografie.
Zu sehen sind dramatische Bilder von den Brennpunkten der Welt.

In regelmäßigen Abständen veranstaltet  der Freundeskreis Lesungen und Filmabende an der Schnittstelle zwischen Kunst und Politik.