Sammlungspräsentationen

Da die Kunstwerke aus der Sammlung die Büros, Flure und Konferenzräume des Willy-Brandt-Hauses und anderer Standorte ausstatten, sind sie in der Regel nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und sichtbar.

Aus diesem Grund haben wir im Jahr 2006 damit begonnen, Teile der Sammlung in thematischen Schwerpunktausstellungen zu präsentieren. Diese wurden zuerst in den Galerieräumen des Hauses vorgestellt und danach in zahlreichen Museen in ganz Deutschland gezeigt.

Den Start machte 2006 die Ausstellung 10 Jahre Sammlung im Willy-Brandt-Haus, die alle Themenschwerpunkte von 1896 bis 2006 präsentierte und einen grundsätzlichen Überblick zur gesamten Sammlung geben konnte. Nur ein Jahr später griffen wir mit der Ausstellung Verfolgt – Verfemt – Entartet die Zeit von 1933 bis 1945 auf und erinnerten an  die Schicksale der von den Nationalsozialisten verfolgten Künstlerinnen und Künstler.

Mit der Ausstellung Mensch – Raum – Landschaft schafften wir 2008 den Sprung in die Gegenwart und gaben den neuen Werken, die ab 2000 entstanden waren, einen Platz. Die meist großformatigen Arbeiten zeigten den Spannungsbogen der aktuellen Kunstpositionen.

Kunst und Künstler der DDR beschloss im Jahr 2010 vorläufig den Kreis der bisherigen Sammlungspräsentationen.

Als ein zentraler Schwerpunkt stand damit die unangepasste Kunst der DDR im Mittelpunkt.

Im Jahr 2015 haben wir mit der Ausstellung Vom Neuen Sehen zur Fotokunst den Anteil der fotografischen Arbeiten innerhalb unserer Kollektion sichtbar gemacht. Immerhin über 200 Werke der Fotokunst befinden sich im Fundus.

Zum 20jährigen Jubiläum des Willy-Brandt-Hauses wurde 2016 die Reihe Lieblingsbild vorgestellt: ins Leben gerufen. In unregelmäßigen Abständen werden seitdem einzelne Werke der Sammlung im Willy-Brandt-Haus auf unserer Internetpräsenz vorgestellt. Außerdem können seit 2016 Teile der Kunstsammlung in öffentlichen Führungen besichtigt werden. 

Das Jahr 2017 gab mit zwei Gedenktagen das Thema unserer Sammlungspräsentation vor. Zum einen war es der 150. Geburtstag der Berliner Künstlerin Käthe Kollwitz. Zum anderen die Erinnerung an die 1937 in München eröffnete Ausstellung „Entartete Kunst“ und die damit verbundene Verfolgung unliebsamer Künstler durch die Nationalsozialisten. In der Doppelausstellung 150 Jahre Käthe Kollwitz. Verfolgte Moderne, die Aktion „Entartete Kunst“ erinnerten wir daran und zeigten insgesamt 40 Werke der Klassischen Moderne aus unserem Bestand.

Für das Jahr 2019 werden wir uns wieder der zeitgenössischen Kunst widmen und wollen den Anteil der jungen Künstlerinnen und Künstler in den Blickpunkt nehmen.

 

- 10 Jahre Sammlung im Willy-Brandt-Haus (2006)

- Verfolgt, Verfemt, Entartet (2007)

- Mensch-Raum-Landschaft (2008)

- Kunst und Künstler der DDR (2010)

- Vom Neuen Sehen zur Fotokunst (2015)

- Lieblingsbild vorgestellt:

- 150 Jahre Käthe Kollwitz. Verfolgte Moderne, die Aktion „Entartete Kunst" (2017)

 

 

Alle Sammlungspräsentationen stehen interessierten Museen und Institutionen zur Leihe zur Verfügung.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der Kuratorin der Sammlung:

Mirja Linnekugel

mirja.linnekugel@freundeskreis-wbh.de

Tel: 030 – 25993 783