25.11.2015 bis 24.01.2016

Die Unbeugsamen - Vier Frauen in Kabul

Eine Multimedia-Ausstellung von Lela Ahmadzai

25.11.2015 bis 24.01.2016

Geliebtes Afghanistan

Fotografien von Anja Niedringhaus

24.11.2015

Vernissage 19:30 Uhr/ Die Unbeugsamen - Vier Frauen in Kabul

Eine Multimedia-Ausstellung von Lela Ahmadzai

24.11.2015

Vernissage 19:30 Uhr/ Geliebtes Afghanistan

Fotografien von Anja Niedringhaus

03.10.2015 bis 07.11.2015

Der dritte Blick

Fotografische Positionen einer Umbruchsgeneration

02.10.2015

Vernissage 19:30 Uhr/ Der dritte Blick

Fotografische Positionen einer Umbruchsgeneration

25.09.2015 bis 15.11.2015

Barbara Köppe - Das (de)konstruierte Glück.

Fotografien DDR 1964-1990

10.07.2015 bis 20.09.2015

Sony World Photography Awards 2015

05.06.2015 bis 28.06.2015

World Press Photo 2015

28.04.2015

Vernissage 12h/ Vom Neuen Sehen zur Fotokunst

Fotografie aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus

25.04.2015 bis 28.06.2015

Vom Neuen Sehen zur Fotokunst

Fotografie aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus

11.04.2015

Finissage Vivian Maier/ 19 Uhr

Filmvorführung

07.03.2015 bis 10.05.2015

Schwestern zur Sonne zur Gleicheit

Können revoltierende SPD-Frauen reale Vorbilder sein

06.03.2015

Vernissage um 16 Uhr/ Schwestern zur Sonne zur Gleicheit

Können revoltierende SPD-Frauen reale Vorbilder sein

25.02.2015

Finissage Heimat. Deutschland – Deine Gesichter.

Fotografien von Carsten Sander

19.02.2015 bis 12.04.2015

Vivian Maier

Street Photographer

18.02.2015

Vernissage Vivian Maier

Street Photographer

10.02.2015 bis 01.03.2015

Heimat. Deutschland – Deine Gesichter.

Fotografien von Carsten Sander

27.01.2015

"Über Leben"

Theater- & Filmabend zum Holocaustgedenktag

27.01.2015

"Über Leben"

Theater- & Filmabend zum Holocaustgedenktag

16.01.2015

Rita Preuss Finissage 16.1.15/16 Uhr

Berlin ist meine Mitte

© Sven Gatter, Goitzsche

2. Oktober 2015

Vernissage 19:30 Uhr/ Der dritte Blick

Fotografische Positionen einer Umbruchsgeneration

Es sprechen:

Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus

Dr. Sabine Kuder, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stephanie Maiwald und Henrik Schober, Perspektive3 e.V.

Sabine Weier, Kuratorin und Nadia Smith, Filmemacherin

 

Rahmenprogramm

In den Ausstellungsräumen:

+ Künstler- und Kuratorenführungen: 08.10.,  22.10., 29.10., je 17 Uhr Sabine Weier & 11.10., 15 Uhr und 05.11. 17 Uhr Sven Gatter

+ Einheitspaare: Führungen mit Gästen: 18.10, 25.10, 01.11., jeweils 15 Uhr

+ Diskussion: Same but different – East European Perspectives, 03.10.2015, 16 Uhr

+ Workshop Grenzlabyrinthe für Berliner Willkommensklassen 12.-19.10.2015

+ Arbeit am Mythos – Künstlervortrag von Luise Schröder, 16.10.2015, 16 Uhr

Satellitenveranstaltungen:

+ Gedenkstätte Lindenstraße Potsdam: Perspektiven auf die Deutsche Einheit
Ausstellung 3.10.-08.11.2015 & Filmpräsentation

+ Gespräch: Fotografieren - Erzählen – Erinnern – Zwei Generationen im Gespräch über Kunst und Aufarbeitung Mit der Autorin Ines Geipel und den Künstlern Julian Röder und Ina Schoenenburg 20.10.2015, 19:30 Uhr, Salon Karl-Marx-Buchhandlung  

 

Details und aktuelle Informationen zum Rahmenprogramm:

www.perspektivehochdrei.de 

www.der-dritte-blick.de

 

Im Oktober 2015 jährt sich die Deutsche Einheit zum 25. Mal – ein Prozess, den Menschen bis heute auf unterschiedliche Weise mitgestalten. Zu diesem Anlass zeigt Perspektive hoch 3 e.V. in Kooperation mit dem Freundeskreis Willy-Brandt-Haus eine Ausstellung mit Positionen von Fotografinnen und Fotografen, die in den 1970er und 1980er Jahren in der DDR geboren wurden. Sie sind Teil einer Generation, um die sich in den vergangenen Jahren unter Begriffen wie „Dritte Generation Ostdeutschland“ oder „Wendekinder“ eine Diskussion entfacht hat. Zu sehen sein werden Fotografien und Videoarbeiten von Sven Gatter, Anne Heinlein, Margret Hoppe, Marc Marquardt, Andreas Mühe, Julian Röder, Ina Schoenenburg, Luise Schröder und Paula Winkler.

Die Ausstellung fragt danach, wie die Umbruchserfahrungen der Fotografinnen und Fotografen im wiedervereinigten Deutschland ihr Leben und ihre künstlerische Praxis prägen. Welche Themen nehmen sie in den Fokus? Wie begreifen sie Herkunft, Identität und Globalisierung? Welche Reflexionsräume eröffnen sie über das Medium Fotografie? Filmische Kurzporträts von Dörte Grimm und Nadja Smith begleiten die Positionen und stellen Bezüge zu biografischen und gesellschaftspolitischen Ereignissen her.

Wegen seines dokumentarischen Charakters eignet sich das Medium Fotografie besonders für die Auseinandersetzung mit in diesem Kontext relevanten Themen, wie zum Beispiel Erinnerungskultur, Identität oder gegenwärtige soziale Realitäten. Eines der beliebtesten Sujets der aktuellen Kunst ist die Auseinandersetzung mit geschichtlichen Themen. Dabei setzen die Künstler den Fokus vor allem auf die Vielschichtigkeit von Vergangenheit und Gegenwart, wie Luise Schröder („Arbeit am Mythos"). Sie aktualisieren historische Themen durch Reinszenierungen, wie Andreas Mühe („Obersalzberg“ und „Wandlitz“) und durch investigativ-dokumentarische Projekte, wie Anne Heinlein („Wüstungen“). Und sie setzen sich mit architektonischen Erinnerungsträgern auseinander, wie Margret Hoppe („Die verschwundenen Bilder“, „Die Kammer“) oder Marc Marquardt („Lot“, „Datschen“).

Auch die postkommunistische Gegenwart machen Künstler zum Thema ihrer Werke. Mit dem Verlust ganzer Industriezweige und dem Demografiewandel in ost-deutschen Regionen beschäftigt sich Sven Gatter („Kohlenschläger“, „Goitzsche“). Um Fragen der Identität in gesellschaftspolitischen und familiären Umfeldern kreisen die Positionen von Paula Winkler („Centerfolds“ und Ina Schoenenburg („Blickwechsel“). Julian Röder („Mission and Task“, „Human Resources“) untersucht Aspekte von Macht und Ökonomie in einer globalisierten Welt.

Mit ihren Positionen produzieren die Künstlerinnen und Künstler der Umbruchsgeneration neue Formen des gesellschaftlichen und kulturellen Wissens. Aus ihrer Praxis heraus entstehen alternative Perspektiven für eine Erinnerungskultur, die ansonsten vor allem in Form von Nationalfeiertagen oder starren Monumenten konstruiert wird. So liefern sie wichtige Kapitel für das kollektive Gedächtnis von morgen, Modi der Aufarbeitung und – ihr vielleicht wichtigster gesellschaftlicher Beitrag – kritische Bilder von Deutschland und Europa.

 

Pressefotos unter: www.perspektivehochdrei.de

 

Projektträger: Perspektive3

Perspektive3 ist ein unabhängiger, überparteilicher und selbstorganisierter Verein, der im Sommer 2013 von zwölf um 1980 herum geborenen Menschen aus Ost und West gegründet wurde. Unser zentrales Anliegen ist, die Erfahrungen und Sichtweisen der so genannten Dritten Generation Ostdeutschland in die gesellschaftlichen Debatten einzubringen. Ausgehend von dem Eindruck, dass die Diskurse um Ost- und West festgefahren sind, entstand das Bedürfnis, die jüngere Geschichte sowie die Gegenwart Ostdeutschlands differenzierter in den Blick zu nehmen. Besonders wichtig war es, einen Verständigungsprozess in den eigenen Familien und mit Gleichaltrigen zu initiieren.

Wir sind überzeugt, dass unser Erkenntnisinteresse auch über diesen Selbstverständigungsprozess hinaus von Bedeutung ist. Wir möchten einen aktiven Beitrag leisten, die Diversität der in Deutschland und Europa lebenden Menschen sichtbar zu machen und zu verstehen. So tragen wir letztlich zu einem vielstimmigen Austausch über deutsche und europäische Gegenwart und Zukunft bei.

 

Pressevorbesichtigung: 2.10.2015 um 10 Uhr, um Anmeldung wird gebeten:

Elisabeth Friedrich, mail@perspektivehochdrei.de

 

Medienpartner Freitag: www.freitag.de

 

 

Die Ausstellung wurde gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de