23.11.2017

Lesung/ Oliven und Asche

eine Lesung und ein Gespräch mit Eva Menasse und Assaf Gavron

08.11.2017 bis 21.01.2018

Sony World Photography Awards 2017

20.10.2017 bis 21.01.2018

Landwirtschaft der Gifte. Ihr Preis für den Menschen.

Fotografien von Pablo E. Piovano

19.10.2017

Landwirtschaft der Gifte. Ihr Preis für den Menschen.

Fotografien von Pablo E. Piovano

24.08.2017 bis 30.08.2017

Käthe Kollwitz – Fotografie und Grafik

29.06.2017 bis 03.09.2017

Werke aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus

150 Jahre Käthe Kollwitz / Verfolgte Moderne

28.06.2017

Werke aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus

150 Jahre Käthe Kollwitz / Verfolgte Moderne

02.06.2017 bis 25.06.2017

World Press Photo 17

28.04.2017 bis 21.05.2017

„Horchposten 1941/ Я слышу войну“

Interaktive russisch-deutsche Klanginstallation

27.04.2017

„Horchposten 1941/ Я слышу войну“

Interaktive russisch-deutsche Klanginstallation

16.03.2017 bis 21.05.2017

Verloren in Berlin und Bukarest

Fotografien von Fara Phoebe Zetzsche und Massimo Branca

15.03.2017

Verloren in Berlin und Bukarest

Fotografien von Fara Phoebe Zetzsche und Massimo Branca

26.01.2017 bis 02.03.2017

Künstlern auf der Spur

Portraits 1968-2008 von Angelika Platen

25.01.2017

Künstlern auf der Spur

Portraits 1968-2008 von Angelika Platen

27. April 2017 19:30

„Horchposten 1941/ Я слышу войну“

Interaktive russisch-deutsche Klanginstallation

Begrüßung

Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus

Redner

Dr. Gernot Erler, MdB, Staatsminister a. D. im Gespräch mit Jochen Langner und Andreas von Westphalen, Initiatoren

Die interaktive russisch-deutsche Klanginstallation „Horchposten 1941 / я слышу войну“ bietet einen individuell erfahrbaren Erinnerungsraum zum deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, insbesondere der Belagerung Leningrads. Das Ziel ist es, den russischen und deutschen Besuchern nicht nur die Erfahrung der Kriegsgeneration des jeweils eigenen Landes zu präsentieren, sondern auch einen Perspektivwechsel zu ermöglichen, in dem sie auch den Blickwinkel des ehemaligen Feindes einnehmen können. Dadurch gibt die Installation die Gelegenheit zu einem dialogischen Erinnern, jenseits der typischen nationalen Blickwinkel.
Der Klangraum der Installation ist in fünf Zonen aufgeteilt: das sowjetische und das deutsche Hinterland, die Front bzw. das jeweilig kontrollierte Gebiet beider Länder sowie im Zentrum die Blockade von Leningrad. Der Besucher kann sich frei durch den Raum bewegen und seinen persönlichen Parcours wählen. So kann er beispielsweise im deutschen Hinterland die Propaganda und die Ausarbeitung des „Generalplan Ost“ verfolgen, und im sowjetischen Hinterland den Horror der deutschen Belagerung der Stadt Leningrad aus der Perspektive der eingeschlossenen Menschen hören.
Das akustische Material bilden Tagebücher und Briefe sowie Zeitdokumente aus der politischen und militärischen Administrative beider Länder.

Die ausgewählten Texte wurden von SchauspielerInnen beider Länder eingesprochen.

Neben der Klanginstallation wird „Horchposten 1941 / я слышу войну“ auch von Deutschlandfunk, Radio Echo Moskau und dem Westdeutschen Rundfunk im Mai als Hörspiel ausgestrahlt. Diese Sender haben das Projekt koproduziert.

Das Auswärtige Amt, die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), die ZEIT-Stiftung und die Friedrich-Ebert-Stiftung, Moskau haben das Projekt gefördert. Eine Klanginstallation von Jochen Langner und Andreas von Westphalen.