25.11.2014

Über Grenzen und Mauern hinweg

Poesie, Protest, Songs

01.11.2014 bis 25.01.2015

Rita Preuss

"Berlin ist meine Mitte"

31.10.2014

Vernissage Rita Preuss

"Berlin ist meine Mitte"

16.10.2014 bis 01.02.2015

Ara Güler

Das Auge Istanbuls - Retrospektive von 1950 bis 2005

15.10.2014

Vernissage 19h30 Ara Güler

Das Auge Istanbuls - Retrospektive von 1950 bis 2005

10.09.2014 bis 22.10.2014

Natascha Ungeheuer

Ölbilder von 1964-2014

09.09.2014

Vernissage/ 19h30 Natascha Ungeheuer

Ölbilder von 1964-2014

09.07.2014 bis 29.08.2014

Alfred Hrdlicka Radierzyklus

"Wie ein Totentanz"- Die Ereignisse des 20. Juli 1944

08.07.2014

Vernissage 19:30/ Alfred Hrdlicka Radierzyklus

"Wie ein Totentanz"- Die Ereignisse des 20. Juli 1944

13.06.2014 bis 03.07.2014

World Press Photo 14

25.04.2014 bis 01.06.2014

Portugal im Jahre Null

Fotografien von Michael Ruetz

24.04.2014

Vernissage/ 19.30h Portugal im Jahre Null

Fotografien von Michael Ruetz

11.04.2014 bis 01.06.2014

Der Erste Weltkrieg in Farbe

Fotografien aus der Sammlung Reinhard Schultz

10.04.2014

Vernissage/ 19.30h- Der Erste Weltkrieg in Farbe

Fotografien aus der Sammlung Reinhard Schultz

08.03.2014 bis 06.04.2014

Die Frauen der APO - die weibliche Seite von 68

Porträts von Ruth E. Westerwelle

07.03.2014

Vernissage - Die Frauen der APO- die weibliche Seite von 68

Porträts von Ruth E. Westerwelle

21.02.2014 bis 30.03.2014

Bescheidene Helden

Trägerinnen und Träger des Alternativen Nobelpreises

20.02.2014

Bescheidene Helden

Trägerinnen und Träger des Alternativen Nobelpreises

27.01.2014

Spielzeugland/Wunderkinder

Filmabend anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz

© Alfred Hrdlicka "Acht Zigaretten pro Hinrichtung"

9. Juli 2014 12:00 bis 29. August 2014 18:00

Alfred Hrdlicka Radierzyklus

"Wie ein Totentanz"- Die Ereignisse des 20. Juli 1944

Alfred Hrdlicka (1928-2009) war ein Verfechter der Wahrheit, dessen künstlerisches Schaffen weder Kompromisse noch Tabus kannte. In seinem  im Willy-Brandt-Haus ausgestellten  Grafikzyklus Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944 beleuchtet er das Wesen und die Folgen der Gewalt. Er spannt über zwei Jahrhunderte deutscher Geschichte einen Bogen, der in den Ereignissen um das Hitler-Attentat 1944 gipfelt.
 

Der 1973/74 entstandene, 53 Blätter umfassende Zyklus „ Wie ein Totentanz“ bildet eine Zäsur im druckgrafischen Werk des Österreichers. Erstmals probiert Hrdlicka in diesem bis dato umfangreichsten Zyklus eine neue Erzähltechnik aus: Er folgt streng chronologisch den historischen Ereignissen und doch entfaltet sich durch die Auswahl der Situationen und die Gewichtung von Szenen eine Kommentarebene. Hrdlicka verfolgt den Militarismus, der ihm wesentlich für das Zustandekommen des Nationalsozialismus erscheint, bis zu seinen Anfängen bei Friedrich dem Großen zurück. Ohne die Attentäter zu glorifizieren, schildert er sodann den Hergang und das tragische Ende der Revolte, die Hinrichtungen der gescheiterten Attentäter und die Grauen des fortgesetzten Krieges. Schließlich führt er die Handlung bis an die damalige Gegenwart heran, zum Sturz Allendes in Chile 1973.
 

Der Zyklus besticht auch durch die große Bandbreite an druckgrafischen Techniken. Im Wechsel von Ätzungen auf Zink, Kaltnadel-Radierungen, Schabblättern, Aquatinta und Mezzotinto auf Kupfer stellt Hrdlicka im Verlauf der 53 Episoden Korrespondenzen her und setzt virtuos Akzente. Seine Kommentare zu den einzelnen Blättern der Ausstellung führen den Besucher durch ebenso dunkle wie dramatische Kapitel der deutschen Geschichte.